Die Entwicklung von Läderach als Konsumentenmarke

17/04/2014

Herzlich willkommen zur Einweihung unserer neuen Schoggi-Fabrik. Wir feiern mit diesem Anlass gleichzeitig das 50-jährige Bestehen der Confiseur Läderach AG und freuen uns über das grosse Interesse, das unsere Einladung gefunden hat. Bevor wir die neue Anlage besichtigen nutzen wir die Gelegenheit für eine kurze Präsentation unseres Unternehmens.

Läderach ist mit der Gründung im Jahr 1962 als Produzent von handwerklichen Konfekt- und Schokoladeartikeln für die Confiserie-Branche und professionelle Fachkunden gestartet. Jürg Läderach, seines Zeichens gelernter Confiseur und Eigentümer in zweiter Generation, wird sie später über die Entwicklung und Tätigkeit im Geschäftssegment der Profikunden informieren, weshalb ich mich auf «Läderach - chocolatier suisse» als Konsumentenmarke konzentriere.

Im Geschäftsjahr 2011 haben wir mit rund 250 Beschäftigten im Betrieb in Ennenda, den wir anschliessend an die Präsentation hier in Bilten besichtigen werden, rund 1‘500 Tonnen Confiserie- und Schokoladespezialitäten hergestellt. Unter der Konsumentenmarke «Läderach - chocolatier suisse» wurde ein breites Sortiment an Pralinés, Truffes, Konfekt und Frischschokolade für eine anspruchsvolle Kundschaft geschaffen. Auserlesene Rohstoffe, die mit grösster Sorgfalt und grösstenteils in Handarbeit verarbeitet werden, garantieren das einmalige Frischeerlebnis, für das unsere Produkte bekannt sind. In einem Wort: Pure Freude!

Mit dem Kauf der Merkur Confiserien AG im Jahr 2004 hat Läderach die Basis für das Konsumentengeschäft in der Schweiz gelegt. Wir haben die Anzahl der Filialen auf heute 34 reduziert und ein neues Verkaufskonzept eingeführt. Dank dem Offenverkauf der original Läderach Frischschokolade und der erwähnten, aussergewöhnlich breiten Auswahl an Pralinés und Truffes haben die Merkur-Verkaufspunkte schnell neue Kundenkreise gewonnen. Um die Markenwerte Frische und Handwerk erlebbar zu machen, haben wir 2008 mitten in Zürich und Bern die ersten Show-Confiserien eröffnet, denen nun eine dritte in Bilten folgt. Seit Dezember 2011 sind wir daran, das Layout unserer Schokoladeboutiquen in der Schweiz einer neuerlichen Anpassung zu unterziehen, in deren Folge wir die Standorte neu unter der Marke Läderach präsentieren. Diese Anpassung erfolgt Schritt für Schritt, nach Regionen und Standorten unterteilt, und dürfte bis Ende 2013 abgeschlossen sein.

Neben dem Schweizer Geschäft ist der Export für Läderach von stetig wachsender Bedeutung. Allein rund 300 Tonnen unserer Produkte werden jährlich in die USA verschifft und vorab an 5-Sterne-Hotels geliefert. Japan, Grossbritannien, Deutschland, Asien und der Mittlere Osten zählen weiter zu den wichtigsten Exportmärkten. Wir präsentieren anspruchsvollen Konsumenten in Japan, Korea, Taiwan, Deutschland und im Mittleren Osten Schweizer Confiserie-Qualität auf höchstem Niveau mit Shop-Konzepten, die sich vom Erfolg der Schweizer Boutiquen inspirieren lassen. Für den internationalen Vertrieb arbeiten wir mit kompetenten Partnern vor Ort zusammen. Details zur Gruppe, zum B2B-Geschäft bzw. zur Tätigkeit in Deutschland und Rumänien werden sie später durch Jürg Läderach erfahren.

Trotz oder gerade wegen des Erfolgs, den unsere Marke feiern kann, haben wir uns entschlossen, diese Anlage zu bauen, die es uns erlaubt, die Schokolade-Grundmasse, die Couverture, inskünftig selber herzustellen. Die Investition in die Verarbeitung des wichtigen Rohstoffes Kakao erlaubt es uns, die gesamte Wertschöpfungskette eigenverantwortlich zu steuern und von der Kakaobohne bis zum Endprodukt beste Qualität und höchsten Genuss zu garantieren. Mit der Stärkung der eigenen Kakaokompetenz und deren Ausrichtung an unseren Firmenwerten leisten wir zudem einen weiteren eigenen, konkreten Beitrag zur sozial-ethischen Beschaffung. Darüber hinaus optimieren wir die inneren Geschäftsprozesse und sichern langfristig Bestand und Erfolg unseres Unternehmens. Und ganz nebenbei schaffen wir hier in Bilten eine neue Attraktion für Läderach, für das Glarnerland und für

Schokoladeliebhaber aller Couleur.

Derzeit sind wir daran, die vorgelagerten Prozesse vom Kakaobohnen-Einkauf, von Qualitäts- und Zertifizierungsfragen über die Definition der Beschaffungspartnerschaften bis hin zu den Kakaobauern zu regeln und zu organisieren. Damit bauen wir, nach dem traditionellen handwerklichen Prozess der Herstellung in Ennenda einerseits und der nationalen und internationalen Expansion in das Retailgeschäft andererseits nun hier in Bilten einen kompletten dritten Geschäftsteil „Kakao und Schokolade“ in unsere Wertschöpfungskette ein. Diese Investition erfolgt antizyklisch und in einem Umfeld weltweiter Überkapazitäten bei der industriellen  Couvertureherstellung. Sie ist für uns aber wesentlich für ein langfristig glaubwürdiges und qualitativ hochstehendes Angebot.

Der Couverturemarkt ist ein ausgeprägter Skalenertragsmarkt; die industriellen Überkapazitäten fördern die Volumenentwicklung. Für Läderach kommt diese Schiene nicht in Frage. Wir fokussieren konsequent auf die oberste Nische handwerklicher Confiseriespezialitäten und auf Produkte von höchster Qualität. Wir wollen mit erstklassigen Rohstoffen und maximaler Frische das bestmögliche Geschmackserlebnis

vermitteln.

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Nathalie Ziswiler
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